Genealogie Goebel Splitter (ohne Zuordnung)

 

 

Goebel Forschungen, noch ohne Zuordnung Status: Jan. 2008 Kurzform zum althochdeutschen Rufnamen "gor-bald" => "Gott + kühn, mutig, stark"
Erstes bekanntes Vorkommen:Göbel (um 1320), Peter Hentzschel Gobel (um 1364), Gobil (um 1380)
Quelle Ort / Zeitraum

Nachkommen

Wilfried Strothotte /  wilfried.strothotte(a)t-online.de Stand 22.12.2003 Daten erhalten 2005 besonders wichtig, da Glasmacher!!! 01 Goebel in Schlesien Grünberg  ca 1800 bis 1926 

ADAC PL 497 H 5

Bettina Meister [Bettina.Meister(a)gmx.de] Kassel  Daten erhalten 2005

02 Goebel in Gr._Zimmern       1801 bis 1889

ADAC HE 114 C 7

Erstellt durch Jürgen Dost, Volksdorfer Weg 15, 22949 Ammersbek nach mehrwöchigen Recherchen in Cranzahl, Schlettau, Sehma, Annaberg Buchholz und Hermannsdorf unter freundlicher Beratung, Unterstützung und Mitarbeit durch Herrn Georg Gehler, Walthersdorf. Die Forschung ist noch nicht abgeschlossen. (Etwa 40 % sind noch offen!) Teilweise genutzt wurden auch die AL 9600 und 10833 (Prof. Lorenz) in der Zentralstelle für Genealogie, Leipzig. 03 Goebel in Cranzahl (Erzgebirge) 1556 bis 19xx

ADAC SN 107 F 6

Die Quelle der Daten sind leider nicht mehr bekannt. Sollte jemand hier helfen können, so hätte ich gerne eine Info. 04 Goebel in Ruppendorf 1501 bis

ADAC SN 108 A 1

Horst Klostermann,   28357 Bremen 05 Goebel Bremen und Großalmerode

ADAC HE 88 C 5

Reinhard.Freytag (a) t-online.de

Thursday, February 12, 2004 10:41 AM

06 Goebel Offensen, Gierswalde

ADAC NI 73 I 8

Hans Göbela, ev.-luth. * 1629 (err.) + am 27.12.1700 in Offensen Krs. Northeim ---------------------------- Ausbildungen / Berufe / Titel ----------------------------- Halbmeier ------------------------------- Historische Bemerkungen -------------------------------- Erscheint 1671 erstmals urk. in Offensen; 1689 als Halbmeier ebd., zahlt fnr 35 Mg. Land 2 Tl. Str.; Bei der Taufe seiner Kinder mehrfach Paten aus Gierswalde. 1585 huldigt in Gierswalde der Käter Bartold Gopeln, 28 Jahre. 8 Anna Name unbekannt, * 1640 (err.), + am 17.3.1695 in Offensen Krs. Northeim, ev.-luth. ˜ um 1665 Kinder : 1) Jürgen Göbel, * 1668 (err.) in Offensen Krs. Northeim, + nach 1698, ev.-luth. 2) Anna Catharina Trina Göbel, * 1673 (err.) in Offensen Krs. Northeim, + am 4.12.1737 in Lödingsen Krs. Göttingen, ev.-luth. 3) Christian Göbel, * 1677 (err.) in Offensen Krs. Northeim, ev.-luth. 4) Anna Maria Göbel, ~ am 26.2.1677 in Offensen Krs. Northeim, + am 6.1.1704 in Gnntersen Krs. Göttingen, ev.-luth. 5) Hans Heinrich Göbel, * am 7.5.1680 in Offensen Krs. Northeim, + nach dem 2.12.1704, ev.-luth. 6) Liesabeth Göbel, * 1685 (err.) in Offensen Krs. Northeim, ev.-luth.

07 Goebel in Mannheim, Wallendorf Coburg        1640 bis 18xx

ADAC BA 117 H 3

Die Gründer der W. Goebel Porzellanfabrik stammen aus dem thüringischen Wallendorf. Ihre Wurzeln hat die Familie im kurpfälzischen Mannheim, wo um 1640 der Buchdrucker Georg Wilhelm Göbel vom deutschen Kaiser in den Adelsstand erhoben wird und das Prädikat eines kaiserlichen Hofrats und Hofbuchdruckers erhält, nachdem er die erste Buchdruckerei Mannheims aufgebaut hatte. Einer seiner Söhne aus zwei Ehen, Christian Friedrich Göbel, studiert in Jena Rechtswissenschaften, ehe er als Oberförster in Reichmannsdorf lebt und Friederike, die Tochter des Pfarrers Faber zu Stelzen ehelicht. Am 16. Juni 1817 wird Franz Detleff als Sohn von Friederike und Christian Göbel in Reichmannsdorf geboren.  1842 heiratet Franz Detleff im Alter von 25 Jahren Aline Hutschenreuther, eine Nichte seines Chefs. Ihr Vater, Paul Adolf Friedrich Hutschenreuther, betreibt die Porzellanmanufaktur und Porzellanmalerei in Wallendorf; ihre Mutter ist Friedrike Marianne, geb. Gräfin Kranichfeld. Die Wurzeln der Hutschenreuthers sind dokumentiert bis zu dem Handelsherren Friedrich Hamann, der zusammen mit Gotthelf Greiner die erste Porzellanfabrik in Wallendorf gründete und Ururgroßvater Alines ist. Franz Detleff meldet 1845 - ein Jahr nach der Geburt seines Sohnes William - sein erstes eigenes Gewerbe an.    9.2.2004

Hallo Herr Goebel, vielen Dank für die Mitteilung der Porzellanfabrik Goebel. Im Anhang aus KERAMOS etwas zur Großalmeroder Tonindustrie, allerdings war meine Ankündigung nicht korrekt: es handelt sich um eine Buchbesprechung, in der die Fa. Elias Goebel & Sohn genannt wird. Vielleicht nützt es Ihnen dennoch etwas. Bei meinen Forschungen zum Personal Thüringer Porzellanfabriken ist mir auch (Groß-)Almerode begegnet, leider habe ich die beiden dabei auftauchenden Namen in Verbindung mit Großalmerode bisher nirgendwo gefunden. Es handelt sich um die Namen Klein und Steinkrug: Johann(es) Michael Elias Klein aus Großalmerode im Kurfürstentum Hessen stirbt 1840, 36 J. alt u. ledig, in Rudolstadt-Volkstedt (Thür.). Er war das erste Kind des Joh. Georg Klein, »Porzellanfabrikant in Almenroth im Churfürstentum Hessen« (1836) bzw. »Bürgers in Hanöversch. Münden« (1839, bereits †). Seine Schwester war Sophie Klein. Catharina Steinkrug aus Großalbenroda [sic!] in Hessen-Kassel oo 1818 in Gießhübel/Böhmen mit Kaspar Klein, Sohn des Gabriel Klein aus Lunéville (F). Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben? Ralf-Juergen Sattler [Ralf-Juergen.Sattler(at)t-online.de] 

08 Goebel in Springe      1683 bis 18xx

ADAC NI 58 C 7

http://www.wahlhausen.de

09 Goebel in Wahlhausen  1540 bis 18xx

ADAC TH 88 D 4

 6771 Catharina GÖBEL                     			†~ 27. Jun 1682    
7539 Johannes GÖBEL 		*~ 23. Jul 1670  	†25. Feb 1727      
7585 Johan Gottfried GÖBEL 	*~ 14. Jul 1682  	†~ 21. Aug 1682  
7589 Anna Elisabetha GÖBEL 	*~ 6. Dez 1679  	†~ 5. Jun 1680     
7619 Johan Philip GÖBEL 		*~ 21. Jan 1678 	†~ 28. Jan 1678  
7627 Elisabetha GÖBEL 		*~ 28. Okt 1676 	†~ 15. Nov 1676  
7661 Hinrich GÖBEL 		*~ 20. Mai 1675 	†~ 25. Mai 1675   
			*~ 22. Feb 1673 
Erich Hofsommer aus Großalmerode stellte mir einige Unterlagen zur Verfügung die noch aufzubereiten sind.

10 Goebel in Treis  1613 bis ....

ADAC HE 100 C 4

Der älteste Göbel, den wir kennen, war Schultheiß in Treis an der Lumbra, einem größeren Dorfe bei Gießen. Dort leben noch heute Nachkommen von ihm, und die Kirchbücher dieses Dorfes sind die Hauptquelle für unser Wissen über diese Sippe. Wo im Nachstehenden kein Ort für ein Ereignis genannt ist, soll deshalb immer dieses Dorf als Ort gelten. Sein Name wird zum erstenmal in dem Verzeichnis der zum Erzbistum Mainzgehörenden Pfarreien genannt, das der Mönch Würtwein um das Jahr 1100 aufgestellt hat. Es war Sitz eines Erzpriesters, und zu dessen Bereich gehörten die Filialen Sigartshusen, Dodenhusen, Niederseibach und Oberseilbach. Sein Name dürfte wohl herzuleiten sein von dem im Hessenland noch heute gebräuchlichen Ausdruck Triesch für ein im Walde gelegenes, aber von Bäumen freies Stück Land. In dem Dorf war von alters her das Geschlecht der Schutzbar, genannt Milchling ansässig. Schon im Jahre 1035 wird dort ein Eberhard Schutzsper genannt. Sie übten vom Jahre 1343 an die Gerichtsbarkeit aus und stellten dazu Schultheißen an. Der erste Göbel, den wir kennenlernten, Philipp Göbel, war ein solcher. Er wird in den Kirchbüchern des Junkherrn Schultheiß genannt, auch adeliger Schultheiß. Sein Junkherr war Philipp Marquard  Schutzbar. Es scheint, als wenn er zu diesem in angenehmen Beziehungen gestanden hätte; denn er hat seinem zweiten Sohn die Vornamen Philipp Marquard gegeben, was wohl darauf schließen lässt, dass der Junkherr Pate gestanden hat. Der Name Göbel wird von Wilmar in seinem Deutschen Namensbüchlein (Marburg, Verlag Elwert 1926, Seite 13) dahin erklärt, dass er von dem Vornamen Gebhard über Gebel abgeleitet sei. Dem scheint nachstehender Leihbrief aus dem Staatarchiv in Marburg vom Jahre 1696 recht zu geben: „Leihbrief für Henrich Gebel, Inwohner zu Treyß an der Lumb, über einen erbeigenen freyen halben Hof, dessen Gegentheil Kleyes Scheffer daselbst in Gebrauch hat, in zwölf und einen halben Morgen, zwei und eine viertel Ruthen Land bestehend, gegen 1 ½ Malter zwei Metzen Korn und 1 ½ Malter zwei Metzen Hafer, eine Gans, ein Huhn und ein Hahn.“ Nach den Kirchbüchern lebte zur Zeit des genannten Schultheisen Philipp Göbel kein anderer Göbel in Treis a.d.L. Er ist der Stammvater unserer Göbel.                           Seite 203 (Buchtitel ist nicht bekannt)

Matthias-Elm(a)gmx.de

Tuesday, November 30, 2004 8:43 PM

11 Goebel in der Rhön Oberbach

ADAC BA 116 A 2

 

Hallo Herr Goebel, leider ist der größte Teil meiner Forschungsergebnisse bis jetzt nur in handschriftlicher Form gesammelt. Ich bin nach und nach dabei, Dateien zu den einzelnen Glasmacherfamilien anzulegen. Für die Familie Göbel halten sich die Daten mit direktem Bezug zur Glasmacherei noch in Grenzen, wobei ich im Moment noch mit der Auswertung der Kirchenbücher von Oberbach beschäftigt bin. Der Name Göbel (ohne nachweisbaren Bezug zur Glasherstellung) ist im Bereich der gesamten Rhön sehr weit verbreitet. Hier habe ich keine komplette Erfassung geplant, ich werde nur die frühesten Nennungen und die Daten der Kirchenbücher aus der Zeit vor dem 30-jährigen Krieg zusammenstellen. Göbel Nennungen habe ich schon ab 1424 in Fulda und ab 1510 auch im Raum Hünfeld.  Die Göbel-Datei werde ich in meiner Prioritätenliste so weit wie möglich nach oben verschieben, kann aber nicht genau sagen wann ich dazu komme. Es wird aber bestimmt nicht vor Ende Januar fertig werden. Auf Ihre Ergebnisse bin ich natürlich sehr gespannt und hoffe hier wieder neue Impulse für die Familien in der Rhön zu gewinnen. Mit freundlichen Grüßen Matthias Elm

c.mathis-huber(a)nexgo.de

ev. Pfarrer und Bürgermeister in Solingen - Göbel

 

13 Goebel in  Solingen
www.haas-ahnen.de

Geschichte einer uralten Spessartsiedlung von Ludwig Schleyer

 

14 Goebel in  Garbenteich Frammersbach
Familienbund Gertmann - Goebel - Peisser - Hundt

Apotheker

15 Goebel in  Attendorn  Horchheim
Göbel aus Schweinfurt von Hermann Göbel aus Otterberg erhaltene Info Original Quelle ist:

Albert Treier, Alte Schweinfurter Bücherzeichen - Exlibris-.
Veröffentlicht 1951 Herausgeber: Freunde Mainfränkischer Kunst und
Geschichte E. V. Würzburg.

16 Goebel in  Schweinfurt

9. Christian Philipp Göbel

Der nunmehr folgende zierliche Kupferstich ist nicht den Büchern der Stadtbibliothek enthalten und mir anderweitig in die Hand gekommen. Über dem originellen Wappen mit dem symmetrischen Mauerwerk, das oben von drei Straußenfedern und unten von einem Ring abgeschlossen wird, steht in einem sich an den Oberteil des Einfassungsovals anschmiegenden Band der Name Christian Philipp Göbel (s. Abb. 19). Die Göbel sind wiederholt in der Schweinfurter Geschichte hervorgetreten, ihr bedeutendster Vertreter war der ehemalige Wollenweber Kilian Göbel, 1559/1581 neunmal Bürgermeister und 1582 Reichsvogt, nach dem auch eine Straße benannt ist.

Über Christian Philipp Göbel war nur in dem Ratsherrenverzeichnis von Schubert (1880) die Notiz zu finden: „J. U. (= juris utriusque) Candidat und Ritterschaftlich Rhön – Werrascher Registrator, 1737 im Zusatz, gestorben am 22. September 1741, 52 Jahre alt.“ Er ist also 1689 geboren und scheint sein juristisches Studium nicht zu Ende gebracht zu haben. Seinem weiteren Emporkommen im Rat mag frühere Kränklichkeit im Weg gestanden haben.

Daß die Reichsritterschaft (corpus nobilitatis immediatae), der übrigens keineswegs der gesamte Adel angehörte, körperschaftlich organisiert war, haben wir beiläufig bei Dr. Johann Höfel gehört, der von verschiedenen Gliedern derselben als juristischer Sachwalter und dauernder Rechtsberater in Anspruch genommen war. Sie war in drei selbständige und miteinander nur in loser Fühlung stehende Kreise gegliedert: die Reichsritterschaft Schwaben, Franken und am Rheinstrom. Die Kreise gliederten sich wieder in Kantone, auch Orte genannt, und diese waren teilweise nochmals in Quatiere aufgeteilt. Die Reichsritterschaft Franken umfasste sechs Kantone: an der Baunach, am Odenwald, Gebirg (=Fichtelgebirge), am Steigerwald, Altmühl und den Schweinfurt in Betracht kommenden, vier Quatieren aufweisenden Kanton Rhön-Werra. An der Spitze eines fränkischen Kantons stand ein auf Lebenszeit gewählter Ritterhauptmann, der mit einem Beirat von Ritterräten und Ritterausschüssen, unterstützt von meist mehreren Rechtskonsulenten, einem Syndikus und einem Stab von Kanzleibeamten (Sekretär, Kassierer, Bibliothekar, Registrator, Kanzlist), die Kantonsgeschäfte führte. Der Sitz der Kanzlei des Orts Rhön-Werra war Schweinfurt. Die Oberleitung der sechs fränkischen Kantone hatte der Ritterdirektor, der alle zwei Jahre unter den Ritterorten wechselte.

Das Exlibris Göbel dürfte in den Jahren zwischen 1730 und 1740 entstanden sein, früher kaum. Wer es gezeichnet und gestochen hat, ist nicht bekannt. Dagegen wissen wir aus einem Ratsprotokoll was vom 11. Februar 1615, dass das Wappen der Reichsvogt Lorenz Göbel (1548 / 1611) für sich und seinen Bruder Melchior (und damit auch für die Nachkommen) vom Kaiser Rudolf II. erwirkte, was in jenem Ratsprotokoll „vidimiert“ (amtlich beglaubigt) wurde. Es hat seinen Vorläufer in dem Notariatszeichen, das sich im Stadtarchiv auf einer Urkunde vom 11. Februar 1580 befindet, in welcher der Notar Lorenz Göbel (nicht personengleich mit dem Reichsvogt) den Protest des Rates gegen eine Verfügung des Bischofs Julius in Würzburg beurkundet, nach der die Schweinfurter Bürger, die in der Lauerbacher Gemarkung Grundbesitz hatten, mit der Türkensteuer belegt werden (s. Abb. 20).